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Ausgewählte Projekte 2010 | 2011

01. Das Navi für die Freizeit – auch abseits der Straße nutzbar und bedienungsfreundlich

Wissenschaftler des FZI haben ein junges Unternehmen dabei unterstützt, seine Navigationssoftware flexibel einsetzbar zu machen, und gleichzeitig neuartige Bedienkonzepte für mobile Navigationsgeräte entwickelt. Die magischen Landkarten für Freizeitsportler machen sogar aus dem Navi im Auto ein Offroad-Navigationssystem. Die Produkte sind auf dem Markt.

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02. Sensorknoten und mobile IT unterstützen Rettungskräfte bei Massenunfällen und Katastropheneinsätzen

Bei Massenunfällen, Unwettern, Großbränden und ähnlichen Unglücken sind gute Information und eine schnelle Koordination der Rettungskräfte lebenswichtig. Wie viele Menschen wurden verletzt? Wie ist ihr Zustand? Wo befindet sich der Betroffene? Neue Sensornetzwerke, entwickelt im Projekt MANET , und mobile IT liefern diese Informationen in Echtzeit.

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03. Cloud-Enabling: Use-Cases und Modelle für den Einsatz von Cloud Computing

In einem Projekt mit den Deutschen Telekom Laboratories (T-Labs), T-Systems und Technologieanbietern für Cloud-Infrastrukturen entstand am FZI ein Demonstrator, mit dem komplexe Systemlandschaften unter Berücksichtigung von Kosten, Systemlast und verfügbaren Ressourcen verwaltet werden können. Er wird ab Mitte 2011 für SAP-Landschaften als Produkt der T-Systems angeboten.

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04. Softwarekomponenten für robustes kollisionsfreies Kommissionieren

Lagerlogistik ist alles andere als trivial: Viele verschiedene Artikel, wechselnde Lagerplätze, sich laufend ändernde Bestände und schwankende Nachfrage machen es schwer, immer den höchstmöglichen Wirkungsgrad zu erzielen. Im Projekt RoKoKo wurde untersucht, wie man vermeiden kann, dass sich Lagerpersonal in Spitzenzeiten unnötig gegenseitig behindert.

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05. Anwendungsfall TEXO mit Anreizsystemen und Innovationsmarktplatz

Im Forschungsprogramm THESE US des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie werden neue Technologien entwickelt, um Dienste und Dienstleistungen im Internet wie Güter handelbar zu machen. Das FZI hat Anreizsysteme entworfen, die zum Mitmachen auffordern, und einen Marktplatz entwickelt, auf dem Ideen für Innovationen wie Aktien gehandelt werden können.

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06. DEXMART – Zweihändige Manipulation in der Servicerobotik

Wie wäre es, wenn Roboter wie Kinder am meisten lernen, indem sie beobachten und nachmachen? Wissenschaftler des FZI arbeiten gemeinsam mit Forschern am KIT daran, diese Fähigkeit zweiarmigen Robotern beizubringen. Durch die Weiterentwicklungen der Methode „Programmieren durch Vormachen“ wird aus dem Roboter zum Beispiel eine Servicekraft für die Cafeteria.

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07. Erstellung flexibler Unternehmenssoftware unter Nutzung globaler Ressourcen

In GlobaliSE werden die Lebenszyklen von Geschäftsprozessen und Unternehmenssoftware integriert betrachtet, um schnell und flexibel auf Veränderung von Prozess- oder Technologieseite reagieren zu können. Durch diese Betrachtungsweise soll prozessbasiert analysiert werden können, welche Softwarekomponenten man kostengünstig durch Drittanbieter entwickeln lassen kann, ohne die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu gefährden. Der Ansatz ermöglicht es zusätzlich, die Qualität der extern entwickelten Komponenten in ihrem Zusammenspiel mit der gesamten Softwarearchitektur zu beurteilen.

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08. Automatisierte Qualitätssicherung bei der Entwicklung von Embedded Systems

Embedded Systems arbeiten in fast allen technischen Geräten, die Menschen im Alltag unterstützen. Selbständig lauffähig, ist die Zuverlässigkeit ihrer Software eine hohe Anforderung an die Entwicklung. Am FZI entstehen Testsysteme, die Qualitätssicherung und Entwurf verbinden. Erste Ergebnisse werden in Produkten und Dienstleistungen eingesetzt.

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09. KEHL: Kontrollierte-Energie-Haushalts-Lösungen

Moderne Gebäudeautomationssysteme bieten viele Möglichkeiten, Energie zu sparen. Sie werden nur leider oft nicht genutzt. Eine vom FZI konzipierte Lösung zeigt bei laufendem Betrieb, wo im Gebäude Energie-Ineffizienzen bestehen und wie sie in Abhängigkeit zur spezifischen Gebäudenutzung zu beheben sind.

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10. Moderne Informationstechnik verbessert die Qualität der Pflegedienstleistungen

Wie die Qualität und Effizienz der Pflege durch innovative technische und organisatorische Lösungen verbessert werden kann, haben Projektpartner aus Wissenschaft und Wirtschaft im Projekt VitaBIT erarbeitet. Entstanden ist eine offene Plattform, die Kommunikation und Informationsaustausch zwischen den Beteiligten unterstützt. So bleibt mehr Zeit für die Pflege.

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11. Virtual Prototyping: 50.000 Hardwarearchitekturen an einem Tag testen und evaluieren

Software für verteilte Systeme so früh wie möglich auf ihre Funktionsfähigkeit zu testen, spart Kosten, Zeit und Ärger. Wissenschaftler am FZI haben die Verifikation in die frühe Entwurfsphase integriert und simulieren jetzt sogar das Zielsystem, indem sie es als virtuellen Prototyp ebenfalls in Software gießen. So automatisieren sie die Testaufbauten für eine schnelle Evaluierung unterschiedlichster Architekturalternativen eines technischen Systems.

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12. Qualitätsvorhersage für SOA-Systeme wird in den Entwurf eingebunden

Wie sich die Umstellung von Software auf serviceorientierte Architekturen (SOA) auf die Dienstgüte und die Wartbarkeit der Systeme auswirkt, wird im Projekt Q-ImPrESS erforscht. Entstanden sind Verfahren zur modellgetriebenen Vorhersage verschiedener Qualitätseigenschaften. Sie zeigen im Voraus, welche Folgen eine Entwurfsentscheidung hat.

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